Magische Millionengrenze überschritten

Zum ersten Mal in der Geschichte des Unternehmens hat Finnlines in 2025 mehr als eine Million Passagiere befördert. Im Vergleich zum Vorjahr betrug das Wachstum 9 Prozent.

Laut einer Pressemitteilung hat das Unternehmen in den vergangenen Jahren in neue Schiffe und neue Routen zwischen Finnland, Schweden und dem europäischen Festland investiert. Es wurden zwei neue Schiffe eingesetzt und eine neue Verbindung zwischen Schweden und Polen eröffnet.

Die Anzahl der insgesamt beförderten Passagiere, d.h. Berufsfahrer und private Reisende, betrug in 2025 1.021.000 Personen. Der Anteil der privat reisenden Passagiere erhöhte sich sogar um 13 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Insbesondere zeigten sich die aus Finnland stammenden Passagiere besonders reisefreudig. Auf den Strecken zwischen Finnland und Deutschland sowie Schweden und Deutschland konnten ebenfalls starke Zuwächse verzeichnet werden.

Der bemerkenswerte Zuwachs der Passagierbeförderung spiegelt auch die Veränderung des Reiseverhaltens der Menschen wider. Das Reisen per Schiff wird immer öfter als eine ernst zu nehmende Alternative für Reisen in Richtung Europa gesehen.

„Mit unserem erweiterten Streckenangebot und dem Konzept, Fracht- und Passagierdienste zu verbinden, wollen wir verstärkt nachhaltiges Reisen auch in diesem Jahr fördern“, sagt Marco Palmu, Chef des Passagierverkehrs bei Finnlines.

Foto: Finnlines

 

 

 

 

 

 

 

 

Finnlines Oyj, Lehdistötiedote, Helsinki, 11.2.2026

Finnlines ylitti miljoonan matkustajan rajan vuonna 2025

Finnlinesin matkustajamäärä ylitti miljoonan matkustajan rajan vuonna 2025 ensimmäistä kertaa yhtiön historiassa. Matkustajamäärät kasvoivat 9 prosenttia edellisvuoteen verrattuna.

Kasvun taustalla ovat Finnlinesin viime vuosien panostukset matkustajakokemukseen, moderniin laivastoon sekä reittiverkoston kehittämiseen Suomen, Ruotsin ja Manner-Euroopan välillä. Vuosina 2023 ja 2024 Finnlines otti käyttöön kaksi uutta matkustaja-rahtilaivaa Suomi–Ruotsi-liikenteessä ja avasi vuonna 2024 uuden reitin Ruotsin ja Puolan välille.

”Miljoonan matkustajan rajan ylittäminen on merkittävä virstanpylväs. Se kertoo matkustajiemme luottamuksesta sekä henkilöstömme pitkäjänteisestä työstä matkustajapalveluiden kehittämiseksi”, sanoo Finnlinesin matkustajaliikennejohtaja Marco Palmu.

Suomalaiset matkustajat vahvassa kasvussa

Vuonna 2025 Finnlinesin matkustajien kokonaismäärä, mukaan lukien ammattikuljettajat ja yksityismatkustajat, oli 1 021 000. Yksityismatkustajien määrä kasvoi yli 13 prosenttia edellisvuoteen verrattuna.

Suurin kasvu nähtiin Ruotsi–Puola-reitillä puolalaisten matkustajien keskuudessa. Kasvua selittää osaltaan se, että reitti avattiin vuonna 2024. Seuraavaksi voimakkainta kasvu oli Suomi–Ruotsi-reitillä suomalaisten matkustajien osalta. Matkustajamäärät kasvoivat myös Ruotsi–Saksa ja Suomi–Saksa-reiteillä.

Merimatkustaminen vahvistaa asemaansa Euroopan liikenteessä

Matkustajamäärien kasvu heijastaa muutosta matkustuskäyttäytymisessä, jossa merimatkustaminen nähdään yhä useammin vaihtoehtona Eurooppaan suuntautuvassa liikenteessä. Finnlinesin aluksilla yhdistyvät rahtikuljetukset ja matkustajaliikenne.

”Tavoitteenamme on tarjota sujuva ja miellyttävä tapa matkustaa Suomesta Ruotsiin ja Eurooppaan. Uudet laivamme tarjoavat korkeatasoisen ja yllättävän, perinteisistä risteilyistä erottuvan matkakokemuksen, jossa laatu, rauha ja yhdessäolo ovat keskiössä”, Marco Palmu toteaa.

Kasvu tavoitteena myös tänä vuonna

Vuonna 2026 Finnlines jatkaa palveluidensa kehittämistä ja investointeja tavoitteenaan entistä sujuvammat merimatkat Suomen, Ruotsin ja Euroopan välillä.

”Haluamme tuoda reittivalikoimamme ja rahdin sekä matkustajat yhdistävän palvelukonseptimme entistä useamman matkailijan tietouteen, ja olla mukana edistämässä vastuullisempaa matkailua myös tänä vuonna”, Marco Palmu päättää.

 

Intelligente E-Lieferboten mit sechs Rädern und Sympathiefaktor

Was ist klein, weiss und wendig und sorgt für verdutzte Hundeblicke? Oder anders gefragt: Was erinnert an einen Reisekoffer auf Rädern und ist mittlerweile eines der beliebtesten Fotomotive bei ausländischen Touristen?

Die Rede ist von Lieferrobotern der Marke “Starship”, die bereits seit einiger Zeit das Stadtbild u. a. in Turku, Tampere, Helsinki und Naantali bereichern.

Neben Kinderwagen und Fahrrädern sind sie häufig in der Nähe von Geschäften geparkt und warten dort auf ihren Einsatz.

 

Vorbildfunktion und Sympathiefaktor

Dieser erfolgt mit technologischer Raffinesse, denn an Bord gibt es GPS und Kameras für die Navigation sowie KI zwecks Hinderniserkennung.

Dank der Sensoren weichen sie somit sowohl Fahrzeugen als auch Menschen und Tieren aus und verhalten sich geradezu vorbildhaft, wenn sie im Schritttempo von 6km/h unterwegs sind und brav an Ampeln und Zebrastreifen warten. Ich muss zugeben, dass sie mich jedes Mal zum Lächeln bringen, wenn sie z.B. bei der Straßenüberquerung neben mir auftauchen.

Gewöhnungsfaktor Fehlanzeige. Es heißt ja auch, dass die Roboter mit Absicht “menschlich” und Sympathie erweckend gestaltet wurden.

Tatsächlich leuchten kleine “Augen” auf der Vorderseite und das freundliche Aussehen der “Sechsroller” mit oranger Fahne an der Seite ist sicherlich auch der Grund dafür, dass sie kaum von Vandalismus betroffen sind.

Ein wenig wirken sie wie Haustiere auf Rädern mit futuristischem Touch – des Öfteren kann man sogar beobachten, dass Kinder ein kleines “Schwätzchen” mit ihnen halten.

Wie schön, dass also Nutzen und psychologische Wirkung Hand in Hand gehen: denn neben erfolgreichen Lieferdiensten und guter Laune fördern die kleinen Helfer auch die Hilfsbereitschaft.

 

Winterliche Hilfsaktionen

Im Gegensatz zu ihren “Artgenossen”, den E-Rollern, sind die E-Roboter nämlich auch während verschneiter Winter in Aktion.

Doch auch wenn sie allgemein trotz ihrer kleinen Maβe von 68 x 57x 57cm cm recht stabil und alltagstauglich sind, stellt der finnische Winter mit Schnee und Eis für sie so manches Mal eine Challenge dar.

Zurzeit kann man daher des Öfteren beobachten, wie festgefahrene E-Boten von hilfsbereiten Passanten umsichtig aus Schneehaufen befreit und neu ausgerichtet werden.

Da die mobilen Roboter max. 35 kg wiegen, gestaltet sich das Anheben oder Schieben der Shopping-Mobile recht problemlos.

 

Erfolgreiches estnisch-dänisches Erfinderduo

Ahti Heinla aus Estland und Janus Friis aus Dänemark haben “Starship Technologies” 2024 gegründet, nachdem beide bei Skype sehr erfolgreich waren.

Ein Fun-Fact ist, dass Heinlas Mutter dem erst Zehnjährigen das Programmieren beibrachte und zeitlebens davon überzeugt war, dass dieses Genre Frauensache sei.

Die Lieferroboter bestellt man über eine App oder die entsprechende Online-Bestellseite. In der App ist ersichtlich, ob Roboter in der entsprechenden Gegend verfügbar sind.

Der Wirkungsradius ist auf ca. 6 km beschränkt und die Batteriekapazität für Hin- und Rückfahrten reicht – abhängig von Terrain und Wetter- für ca. 6 Stunden.

Der Roboter fährt selbstständig vom Geschäft zum Kunden, kann jederzeit geortet werden und meldet seine Ankunft per Handy-Benachrichtigung.

Auch das Erklingen einer Kurzmelodie bei der Entnahme der in meist zwei Einkaufstaschen verpackten Ware von max. 10 kg Gewicht trägt zu einem stimmigen Einkaufserlebnis bei.

 

Finnlands Technologie-Affinität sicherte eine frühe Pilotphase

Finnland war eines der ersten Länder auβerhalb Estlands, in dem die Roboter auf öffentlichen Straßen zum Einsatz kamen.

Gut gepflegte Geh-bzw. Radwege sowie die Innovationsbereitschaft und Technologieaffinität der Finnen stellten gute Voraussetzungen für den lokalen Einsatz dar.

In der Anwendung künstlicher Intelligenz (KI) und im EU-Digitalisierungsindex liegt “Suomi” nämlich recht weit vorne.

Nachdem bereits 2016 erste Tests in Estland stattgefunden hatten, begann somit im April 2022 die erste Pilotphase von “Starship” in Espoo.

Mit der Auslieferung von Lebensmitteln durch Roboterdienste der S-Group (Alepa/Sale) in Helsinki und Umgebung folgte der offizielle Start für Kundendienste im Mai 2023. Seitdem sind die emissionsfreien Roboter in immer mehr finnischen Orten unterwegs.

Alkohol und Tabak sind übrigens nicht im Bestellsortiment dieses innovativen Lieferdienstes enthalten, so dass man für diese Güter immer noch traditionell den Weg ins Geschäft auf sich nehmen muss.

Als nützliche und zeitsparende Helfer und umweltfreundliche Sympathieträger sind sie dennoch nicht mehr wegzudenken – über 1 mio. Bestellungen in Finnland sprechen für sich.

 

Neben E-Rollern prägen mittlerweile auch die E-Lieferroboter das finnische Stadtbild.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Text und Foto: Birgit Griese-Saarinen

Beitragsbild: ©starship

 

Der »Sinn / Salon« von Barbara Heine lädt mit den weltberühmten Mumins in ein »Tal der Geschichten« ein. Seit acht Jahrzehnten sind die von der finnlandschwedischen Schriftstellerin Tove Jansson erfundenen nilpferdartigen Mumintrolle treue Begleiter durch die Wirren der Welt – kleine, runde Hoffnungsträger voller Humor, Zärtlichkeit und anarchischer Freiheit. Tove Jansson ließ ihre Trollbande zuerst in Kinderbüchern auftreten, später dann auch in Comics. Heute sind die Abenteuer von Mumin, Snorkfräulein, Stinky, Schnupferich und Schnüferl das bekannteste Kulturgut Finnlands.

Karen Duve, Sarah Lorenz & Sebastian Dunkelberg, Bettina Bruns & Oskar Meier stellen die Mumins und ihre Geschichten vor. Moderation: Barbara Heine.

Wann: Freitag, 12. Dezember 2025, 19 bis ca. 21 Uhr

Wo: Tonali-Seminar, Kleiner Kielort 8

Tickets: 20 Euro im VVK, 25 Euro Abendkasse

In Kooperation mit der Finnischen Seemannsmission, der Finnisch-Deutschen Handelsgilde, dem Reclam Verlag und Elfenreich Hamburg